Stiftung H-forte

 

  • Menschliche Faktoren und Technische Systeme: ein Widerspruch?
    Hugo Sax, University Hospital Zürich

Der relativ neue Ansatz des Designs nach menschlichen Faktoren (Human Factors Engineering) hat zum Ziel, die Effizienz von komplexen Systemen zu steigern, indem die Schnittstellen zwischen Mensch und Arbeitsumgebung optimiert werden. Dazu braucht es ein profundes Wissen über die Wahrnehmung und das Verhalten von Menschen. Der Vortragende zeigt, wie diese neuen Erkenntnisse auf Prozesse und Strukturen im Spital angewendet werden, um Infektionen zu verhindern und die Patientensicherheit zu erhöhen.

  • Gesetzliche Änderungen für Sterilisationsabteilungen
    Dr. Nicola Franscini. Swissmedic, Abteilung Medizinprodukte

Die neue „Gute Praxis zur Aufbereitung von Medizinprodukten – Version 2016“: Was sind die neuen Anforderungen?

  • Neue Möglichkeiten für polyvalente Operationsräume (Lufthygiene)
    Peter Glaus, Geschäftsleiter Hochstrasser Glaus & Partner Cons. AG

Seit langem stehen Lüftungsanlagen mit turbulenzarmer Verdrängungsströmung (TAV) für Operationssäle in der Kritik. Viele Spitäler fordern nun Lüftungssysteme ohne TAV. Dies selbstverständlich in Übereinstimmung mit der Norm SN22500, ohne Reduktion der Raumluftqualität oder der Behaglichkeit. Als Resultat wurden neue Systeme entwickelt, geprüft und stehen vor der ersten Realisierung.

  • Optimierte Prozesse im Sterilisationsbetrieb
    Thomas Sigrist  CEO Hospital Partners AG

Ein Sterilisationsbetrieb (neu: AEMP – Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte) muss die konforme  Aufbereitung wieder-verwendbarer Medizinprodukte sicherstellen und Sterilität erzielen. Der Aufbereitungsprozess soll aber auch effizient sein und möglichst kurze, flexible Zyklen sicherstellen. Zwischen den Zielen bestehen Konflikte, die durch optimierte Prozesse lösbar sind. Dafür müssen für Prozessmanagement und Infrastruktur gute Rahmenbedin-gungen geschaffen werden.

  • Hygiene-Anforderungen an die Architektur
    Christoph Kaech, Inhaber fsp Architekten AG

Bauliche Massnahmen zur Unterstützung der hygienischen Verhältnisse im Spitalbetrieb ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche.  Diese sollten bereits in der ersten Planungsphase konzipiert werden, was leider meist nicht der Fall ist. Sie betreffen räumliche Lösungen (z.B. Anzahl der Betten pro Zimmer) ebenso wie die gesamte Logistik, die Prozessabläufe, aber auch die Materialwahl in den verschiedenen Abteilungen.